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Ehrung für Altortsbürgermeister
13.11.2016 15:20 ( 3703 x gelesen )

Freiherr-vom-Stein-Plakette für Altortsbürgermeister Winfried Richards

Am 27. Oktober 2016 wurden im Rahmen einer Feierstunde in der Stadthalle in Ransbach-Baumbach 51 ehrenamtliche Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker aus den Kreisen und kreisfreien Städten der früheren Regierungsbezirke Koblenz und Trier von Innenminister Roger Lewentz mit der Freiherr vom Stein Plakette ausgezeichnet. (Landesweit waren es 91 Personen).  „Damit ehren wir besondere Leistungen von Frauen und Männern, die sie durch ihren langjährigen, zeitaufwändigen und engagierten Einsatz in einem kommunalpolitischen Ehrenamt erbracht haben“, so Minister Lewentz.

Unter den Geehrten befand sich auch Winfried Richards, der 35 Jahre lang (1974 – 2009) Ortsbürgermeister der Gemeinde Pronsfeld war und seit 1974 ununterbrochen dem Rat der Verbandsgemeinde Prüm angehört. Zu den ersten Gratulanten gehörten der Pronsfelder Ortsbürgermeister Harald Urfels, der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Prüm Peter Feinen in Vertretung für Bürgermeister Aloysius Söhngen und der 2. Beigeordnete des Eifelkreises Bitburg-Prüm Rudolf Rinnen in Vertretung für Landrat Dr. Joachim Streit, die der Feier in Ransbach-Baumbach beiwohnten.  (Foto: Sascha Ditscher) (Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken)

Neben Winfried Richards wurden aus dem Eifelkreis noch Monika Fink (Idesheim), Johannes Billen (Kaschenbach) und Manfred Böttel (Bitburg) mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet.

Von links nach rechts:

Peter Feinen (1. Beigeordneter Verbandsgemeinde Prüm, Rudolf Rinnen (2. Beigeordneter des Eifelkreises Bitburg-Prüm),  Winfried Richards (Pronsfeld) Moritz Petry (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Südeifel),Johannes Billen (Kaschenbach), Manfred Böttel (Bitburg), Joachim Kandels (Bürgermeister der Stadt Bitburg), Roger Lewentz  (Innenminister), Harald Urfels (Ortsbürgermeister der Gemeinde Pronsfeld)

Frau Fink konnte an der Feier nicht teilnehmen.

Foto:Sascha Ditscher

Die Freiherr-vom-Stein-Plakette ist die höchste Anerkennung des Landes Rheinland-Pfalz für ehrenamtlich tätige Kommunalpolitiker. Mit ihr werden seit 1954 – seit 2001 alle drei Jahre  Persönlichkeiten geehrt, die sich durch langjähriges, ehrenamtliches Engagement in der kommunalen Selbstverwaltung Verdienste erworben haben.

 „Auch heute noch ist Steins Überzeugung aktuell, dass eine positive Entwicklung von Staat und Gesellschaft ohne die aktive und konstruktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger nicht möglich ist. Daher ist es wichtig, dass wir Leistungen von Frauen und Männern würdigen, die sich durch ihren langjährigen Einsatz in einem kommunalpolitischen Ehrenamt hervorgetan haben“.(Innenminister Lewentz). 

Sollte der Lebenslauf des Freiherrn vom Stein nicht nachfolgend zu sehen sein, können Sie auf "Mehr Infos" klicken.

Link zur VG Prüm: Hier


Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein

Freiherr vom Stein wurde am 26.Oktober 1757 in Nassau an der Lahn geboren.  Nach seinem Studium geht der junge Stein als Kammerherr an den Hof Friedrichs des Großen. Er macht schnell Karriere, fordert aber Freiheitsrechte ein und erregt Missfallen beim preußischen Hof. Schließlich entlässt ihn der preußische König. In der Nassauer Denkschrift fasst Stein daraufhin seine politischen Vorstellungen einer Selbstverwaltung zusammen. Als der König ihn auf Wunsch von Kaiser Napoleon wieder einsetzt, verwirklicht Stein die wichtigsten Reformen wie die Bauernbefreiung. Napoleon schließlich erkennt in Stein einen gefährlichen Gegner, der Deutschland vereinen will. Stein muss fliehen. Seine Reformen bleiben Stückwerk. Als Berater des Zaren Alexander leitet Stein den Befreiungskampf gegen Napoleon. Als Napoleon endlich in der Völkerschlacht von Leipzig besiegt ist, erhofft sich Stein die Einigung Deutschlands. Vergeblich. Es bleibt Steins Vermächtnis an die deutsche Nation: „Soll die Nation veredelt werden, so muss man dem unterdrückten Teile derselben Freiheit, Selbständigkeit und Eigentum geben und ihm den Schutz der Gesetze angedeihen lassen." Das ist wohl wahr - und aktuell bis heute.

Lebenslauf

26. Oktober 1757

Geburt in Nassau

1780

Preußischer Staatsdiener, Ernennung zum Kammerherrn

1784

Direktor der westfälischen Bergämter

1804

Finanz- und Wirtschaftsminister

1806

Denkschrift zur Reform der obersten Staatsbehörden

Januar 1807

Entlassung Steins durch den preußischen König

Juli 1807

Auf Drängen Napoleons Staatsminister in Preußen

1807

Innenminister von Preußen

Oktober 1807

Nassauer Denkschrift, Aufhebung der Leibeigenschaft

November 1808

Fordert Freiheit der Person und des Grundeigentum

1809

Flucht nach Böhmen wegen Ächtung durch Napoleon

1812

Berater des Zaren

1813

Aufruf zum Aufstand gegen Napoleon

1815

Teilnahme am Wiener Kongress

1819

Rückzug nach Cappenberg (Selm, Kreis Unna NRW)

1826

Gründung einer Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtsforschung

1827

Gründung der Monumenta Germaniae Historica

Mitglied des Staatsrates
Präsident des westfälischen Provinziallandtages

29. Juni 1831

In Cappenberg verstorben

( Quelle Text und Lebenslauf : SWR)


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