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DEFAULT : Ostern 1945
04.04.2015 15:27 ( 1579 x gelesen )

Ostern vor 70 Jahren in Pronsfeld

An Ostern 1945, am 1.April, als der Krieg bereits in unserer Heimat beendet war, aber anderenorts das Töten und Sterben noch bis zum 8.Mai weiterging, feierte Pfarrer Loris in der alten Kirche den Ostergottesdienst, von dem der damalige Lehrer Toni Redagne (von 1935 - 1945 Lehrer in Pronsfeld)  berichtet.
Auferstehung 1945 - so der Titel eines Artikels, den  Toni Redagne (* 1893 + 1978) verfasste und im Jahrbuch des Kreises Prüm (1967) veröffentlichte. Als die Amerikaner im September 1944 von Westen her die Reichsgrenzen überschritten und  bis zum Schneifelkamm vorrückten, wurden die Orte östlich der Front evakuiert. So mussten auch die Pronsfelder ihr Dorf verlassen. Viele kamen bei Verwandten im Hinterland unter, aber viele wurden auch weit entfernt untergebracht, so z.B. im Siegerland. Einige blieben auch in der Nähe zurück z.B. in Orlenbach, von wo aus sie dann das Vieh versorgten. Es sollte rund ein halbes Jahr vergehen, bis die Evakuierten wieder in ihr weitgehend zerstörtes Dorf zurückkehren konnten. Ende Februar hatten die Amerikaner Pronsfeld eingenommen und erreichten wenige Wochen später  den Rhein . Lehrer Redagne erzählt in einer bewegten Art und Weise, wie er sich im März 1945 von seinem Evakuierungsort Speicher mit seiner Familie zu Fuß auf den Weg machte und in seinen damaligen Wohn- und Dienstort zurückkehrte.

In der alten Kirche, in der Pastor Loris (Pfarrer von 1941 - 1949) die Ostermesse am Ostersonntag, dem 1. April 1945,  feierte, kamen auch 1945 die Kinder zur ersten Hl. Kommunion.  Wegen der starken Kriegsschäden stürzte der Turm  1948  ein. Heute stellt  der Chorraum mit der Turmruine das Wahrzeichen des Dorfes dar. Zwei Glasfenster erinnern an Karfreitag und Ostersonntag, an Tod und Auferstehung.


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