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DEFAULT : Burgsonntag
28.02.2012 21:08 ( 2820 x gelesen )

Lebendiges Brauchtum

Nach uraltem Brauch wurden auch in diesem Jahr wieder im Unter-, Mittel- und Oberdorf in Pronsfeld die „Burg“ gebrannt. Tags zuvor hatten die Kinder bereits die Zutaten für den Kuchen gesammelt, der am Abend gemeinsam verzehrt wurde. Nach alter Tradition wird der Heischegesang im Pronsfelder Dialekt („Pruesselder Plaat“) vorgetragen. Da viele Kinder kaum noch Platt sprechen und der Text zudem noch Wörter enthält, die auch im heutigen Platt nicht mehr verwendet werden, sei der Text des Liedes nochmals wiedergegeben. (Die Laute können durch die Lautschrift nur annähernd nachempfunden werden.)
 
Lirre, lirre, lotter
En Klätsch Botter,
Speck ous dem Hoascht,
Mell ous dem Hegger
Mellisch ous dem Ogger,
Eier ous dem Nast,
De Huuner han et voll jeloascht!
 
Übersetzt:
Lirre, lirre, lotter ( = Singreim)
einen "Klecks" ("Klatscher") Butter,*
Speck aus dem Räucherkamin,
Mehl aus dem Hegger (Mehlbehälter)
Milch aus dem Euter,
Eier aus dem Nest,
die Hühner haben es voll gelegt!
 
 * Die Butterklümpchen aus dem Butterfass ("Beschel") wurden auf eine flache Schüssel gegeben und grob zu einem Butterklumpen geformt. Um aber einen schönen, festen  Butterwecken zu erhalten wurde die Butter nun "geklätscht".  Die Butter wurde ein wenig hochgeschleudert und "klatschte" dann auf den Boden der Schüssel. Hierdurch verdichtete sich der Butterklumpen und die restliche Buttermilch wurde aus der Butter herausgetrieben.
 
 Am Morgen des Burgsonntags wurde früher das Stroh gesammelt, mit dem der Baum am Nachmittag umwickelt wurde. Dabei wurde gesungen:
 
Lirre, lirre liefjen
e klee Schiefjen
su deck wie e Pärdsläif
am annere joahr as ir Kuur am irschte räif!
 
Lirre, lirre liefjen (=Singreim)
Ein kleines Bund Stroh,
so dick wie ein Pferdeleib,
im anderen (nächsten) Jahr ist euer Korn am ersten reif (zuerst reif)
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