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DEFAULT : "Ludeskreuz" an neuem Standort
15.10.2011 19:54 ( 2891 x gelesen )

 Umsetzung des Kreuzes in den Mühlenweg
Durch eine Privatinitiative von Joachim Schröder ( von  älteren Einheimischen auch „Ludes Achim“ genannt ) wurde das denkmalgeschützte Schieferkreuz ,das fast 200 Jahre an der Hauptstraße im Bereich des ehemaligen „Ludeshofes“ stand, von der Firma Leisen aus Neidenbach restauriert und an den Mühlenweg auf das Grundstück der Familie  J. Schröder versetzt. Dies geschah  in Absprache mit der Denkmalpflegebehörde , die auch einen Zuschuss für die Restaurierung bereitstellte. Grund für diese „Umzugsmaßnahme“ ist laut Aussage von J. Schröder der anstehende Verkauf des Grundstückes seiner Eltern, auf dem das Kreuz bisher aufgestellt war. Am neuen Standort wurde in Eigenleistung eine Begrenzungsmauer aus Sandsteinen mit einer Ausbuchtung für das Kreuz errichtet.  
 
Die Ortsgemeinde Pronsfeld begrüßt grundsätzlich das private Engagement,
dieses Kulturdenkmal zu erhalten, bedauert es aber, nicht in dieses für das Dorf und die Gemeinde bedeutsame Projekt mit einbezogen worden zu sein, weder im Planungsstadium, noch bei der Durchführung ( z. B. Standortfrage).
 
Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken !
 
Sollte der 2. Teil (Geschichte des Kreuzes) nicht zu sehen sein, bitte auf "Mehr Infos" klicken !


Geschichte des Kreuzes
Wie aus der lateinischen Inschrift des Kreuzes hervorgeht, ließen es die Eheleute Johannes Scheilen und Katharina Leufgen aus Pronsfeld im Jahr 1817 errichten. Das aus Schiefer gefertigte Kreuz wurde am Giebel des damals stattlichen Hofgebäudes mit Front zur Straße aufgestellt. Anlass zur Errichtung des Kreuzes könnte z.B. der Bau des Hauses gewesen sein: Hauskreuze stehen in Pronsfeld z.B. auch vor dem ehemaligen „Kleis-Hof“, dem „Spoes – Hof“, dem „Aeltges –Hof“. Auch die Vermählung der genannten Personen könnte der Grund sein, ein Gelübde  oder auch die Errichtung rein aus frommer Gesinnung. Hierfür spricht z.B. der Text auf dem Kreuz.
 
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ludes - Hof fast vollkommen zerstört,  das Kreuz wurde beschädigt. Peter Schröder („Ludes Pitter“) reparierte das Kreuz und stellte es wieder in der Nähe des ehemaligen Standortes auf.
 
Hier fand es Anfang der 50ger Jahre des vorigen Jahrhunderts der Lehrer Georg Jakob Meyer vor, der damals die Kreuze der Eifel erfasste. Von ihm stammt auch die Skizze, die den Aufbau und die Einzelheiten des Kreuzes erkennen lassen.
 
 „Das Ludeskreuz steht nahe an der Wegekreuzung (Anm.:gemeint ist die Kreuzung Hauptstraße-Lünebacherstraße) mitten im Ort an eine Gartenmauer angelehnt. Es hat seinen Namen von dem Hause, an dem es errichtet ist, dem Ludeshaus. Es ist ein Schiefersteinkreuz mit breitem Schaft. Der unterste Teil des Schaftfußes steckt im Boden. Auf der breiten Schriftplatte ist in Latein eine längere Inschrift eingehauen. JOHANNES SCHEILEN ET CATHARINA LEUFGEN CONJUGES EX PRONSFELD HAC SIGNVM SALVTIS IN RELIGIONIS A PIETATIS MONUMENTUM PONI CVRARVNT ET PRARERUNT IUM PRECIRUNT COMMENDANT ANO DO 1817.  (Anm.:  Die Inschrift ist zwar teilweise beschädigt, dennoch hat Meyer einige Buchstaben falsch wiedergegeben bzw. nicht richtig ergänzt) Einfaches Schneckenzierwerk begrenzt den Aufsatz auf der Schriftplatte: in der Mitte ist Blattwerk und Blüte dargestellt. Eine Flachnische mit den Figuren des hl. Johannes und der hl. Katharina bildet das Fußstück zu dem Abschlußkreuz. Das Kreuz selbst ist mit breiten Kreuzbalken dargestellt. Auf dem Kreuz ist wieder ein schmaleres Kreuz mit Corpus ausgehauen. Das ganze Denkmal ist etwa 1,90 m hoch und befindet sich in gutem Zustand. Früher stand das Kreuz etwa 30 m oberhalb. Wegen eines Neubaus (Anm.: gemeint ist der Neubau der Fam. Peter Schröder “Ludes Pitter“) musste es seinen Platz wechseln.“ 
In den Folgejahren verlor das Kreuz wegen Witterungsschäden bis auf kleinere Reste den Kreuzteil mit den Figuren der Heiligen. Mit Mörtel zusammengefügt stand es bis zur jetzigen Umsetzung an der Hauptstraße auf einer kleinen halbrunden mit Bruchsteinen ummauerten Plattform, eingefasst von einer Berberitzenhecke. Hergerichtet und über viele Jahre mit großem Engagement gepflegt wurde die ortsbildprägende Anlage  von Familie P. Schröder (+) . (Das Bild zeigt die Anlage mit dem Kreuz im Jahre 1976)
 
 
Bei der Restaurierung des Kreuzes wurden die fehlenden Teile nicht wieder in die ursprüngliche Form (mit Figuren und anderem Hauwerk) gebracht, sondern diese Teile wurden durch glatten Schiefer ersetzt, so dass der Betrachter sofort Original und Ergänzung erkennen kann.  
 
 
Die Inschrift auf der Schrifttafel lautet:
 JOANNES * SCHEILEN * ET *  CATHARINA* LEUFGEN * CONJUGES * EX * PRONSFELD * HAC * SIGNUM * SALUTIS * IN RELIGIONIS * AC * PIETATIS * MONUMENTUM * PONI * CURAVERUNT + ET * PRATEREUNTIUM * PRECIBUS * SE * COMMENDANT * ANO * DO * I * 1817
(Die Buchstaben in Rot wurden sinngemäß ersetzt. Mit PRATEREUNTIUM muss PRAETEREUNTIUM gemeint sein, ANO müsste ANNO geschrieben werden (Fehler des Steinmetzen ? Platzmangel ?) DO = Abkürzung von DOMINI ; I =   vermutlich Abkürzung für Jesus     
 
 
 
 Johannes Scheilen und Katharina Leufgen, Eheleute aus Pronsfeld, ließen hier das Zeichen des Heils als Denkmal der Religiösität (Gottesfurcht) und Frömmigkeit errichten (aufstellen). +
Auch vertrauen sie sich dem Gebet der Vorübergehenden an. ( Auch empfehlen sie sich dem Gebet der Vorübergehenden)  Im Jahre des Herrn (Jesus) 1817


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