*
Menu
Pronsfeld Pronsfeld
Aktuelles/Archiv Aktuelles/Archiv
Archiv 2009 Archiv 2009
Archiv 2010 Archiv 2010
Archiv 2011 Archiv 2011
Archiv 2012 Archiv 2012
Archiv 2014 Archiv 2014
Veranstaltungen/Termine Veranstaltungen/Termine
Gemeinde Gemeinde
Verwaltung Verwaltung
Öffentl. Einrichtungen Öffentl. Einrichtungen
Kita Kita
Bürgerservice Bürgerservice
Dorferneuerung Dorferneuerung
Aktuelles Aktuelles
Presse Presse
Unterlagen/Materialien Unterlagen/Materialien
Fotogalerie Fotogalerie
Geschichte u. Geschichten Geschichte u. Geschichten
Unsere Pfarrkirche Unsere Pfarrkirche
Wegekreuze Wegekreuze
Aus der Fotokiste Aus der Fotokiste
Der Strom kommt Der Strom kommt
Zweiter Weltkrieg Zweiter Weltkrieg
Pronsfeld 1945 Pronsfeld 1945
1945 Gefallen bei Pronsfeld 1945 Gefallen bei Pronsfeld
Spuren: Lager Pronsfeld Spuren: Lager Pronsfeld
Pronsfeld 1914 Pronsfeld 1914
Pfarrhäuser in Pronsfeld Pfarrhäuser in Pronsfeld
Eisenbahngeschichte Eisenbahngeschichte
Sehenswürdigkeiten Sehenswürdigkeiten
Bahntrassenradeln Bahntrassenradeln
NSG Alfbachtal NSG Alfbachtal
Tourismus und Freizeit Tourismus und Freizeit
Unterkünfte Unterkünfte
Wohnmobilstellplatz Wohnmobilstellplatz
Gewerbe, Handel, Service Gewerbe, Handel, Service
Vereine Vereine
Impressum Impressum
Pfarrbote

Dorferneuerung
Kita

Mitteilungsblatt

Wetter

Abfallkalender
Abfallfibel2017
eifel
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version
DEFAULT : Kirmes und Pfarrkirche
03.05.2011 15:57 ( 3578 x gelesen )

Aus der Baugeschichte unserer Pfarrkirche

Am zweiten Sonntag nach Ostern feiert die Pfarrgemeinde Pronsfeld traditionsgemäß ihre Kirmes - und dies seit 1858. Ursprünglich wurde sie am Sonntag nach Ostern, dem sog. "Weißen Sonntag" begangen. Pfarrer Ludwig Seiwert ( von 1857 bis 1886 Pastor in Pronsfeld), verschob 1858 die Kirmes, an der gleichzeitig die Feier der Notmessenbruderschaft stattfand, wegen der Kinderkommunion um eine Woche auf den darauf folgenden Sonntag. (Quelle: Peter Oster: Geschichte der Pfarreien der Dekanate Prüm u.Waxweiler))
 
Das Fest der Kirmes soll Anlass sein, die Baugeschichte der heutigen Pfarrkirche in einigen Beiträgen zu betrachten. Der erste Beitrag handelt vom Bau im Jahr 1921/22. (Zum Vergrößern der Bilder bitte auf die Bilder klicken)
 
1921 – also vor 90 Jahren - fand im Juli die feierliche Grundsteinlegung zum Bau der heutigen Pfarrkirche St. Remigius statt. Wie das Bild zeigt, hatten die Bauarbeiten zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen, und so stand z. B. der Kirchenchor , der von Lehrer Christian Krämer geleitet wurde, auf dem Baugerüst. Die Segnung des Grundsteines, der in die Rundung des Chorraumes eingemauert wurde und heute rechts neben dem Hochaltar zu sehen ist, nahm Pfarrer Wilhelm Loskill vor. (Pfarrer in Pronsfeld 1912 – 1923 ) . Laut Peter Oster  wurde die Kirche im Jahr 1922 am ersten Sonntag nach Ostern geweiht, also an dem Tag, an dem auch früher vor 1858 Kirchweih gefeiert wurde. (Zum Vergrößern  bitte auf die Bilder klicken)
 
  
Sollten kein weiterer Bildbericht  erscheinen bitte auf "Mehr Infos" klicken !


Bei dem Bauvorhaben der neuen Pfarrkirche in der Ortsmitte handelte es sich eigentlich um einen Um- bzw. Erweiterungsbau der damals hier stehenden St.- Antoniuskapelle aus dem Jahr 1889. Wie auf dem Bild, das vom Schleiferberg aufgenommen wurde, zu ersehen ist, bestand diese aus einem Längsschiff und einem kleinen Chorraum mit kleiner angebauter Sakristei. Auf dem Längsschiff erhob sich ein spitzer Dachreiter mit Glocken. (Rechts neben der Kapelle Schule und Lehrerwohnhaus. Im Hintergrund der zur Finkendell führende Lehweg.)
 Diese, dem Hl. Antonius geweihte Kapelle, ersetzte eine ältere im Jahr 1686 (nach Oster) erbaute Kapelle, die wegen Baufälligkeit 1887 abgerissen worden war.
 
  
Nach den Plänen des Kölner Architekten Eduard Endler setzte man im im Sinne der Reformarchitektur nach Vorbildern des „ländlichen Barocks“  ein Querschiff mit einem halbrunden Chorraum vor das Längsschiff der Kapelle, das erhalten wurde. Eine Kuppel mit einer sog. Laterne gab der Kirche ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Das Dach des Längsschiffes erhielt einen neuen dem Baustil angepassten Dachreiter. Nach den ursprünglichen Plänen sollte die KIrche wie auf diesem Bild dargestellt aussehen. Es wurden aber offensichtlich Änderungen vorgenommen: die Laterne auf der Kuppel hatte ein anderes Aussehen und auch statt der  kleinen Säulenhalle an der Eingangsseite zur Straße hin wurde  lediglich eine Holzkonstruktion erbaut, die 1957 abgerissen und durch einen Windfang ersetzt wurde. Zum Bau der Kirche wurden Steine und das Hauwerk des Längsschiffes der alten Kirche auf dem Friedhof genutzt, nachdem man dieses abgerissen hatte.
 
Kräne und Maschinen gab es bei den Bauarbeiten nicht. Alles- ob Steine, Mörtel (Speis)  oder andere Baumaterialien - wurde per Hand und per "Vogel" (= Mörtelbehälter, der auf der Schulter getragen wurde) von den Bauarbeitern über Holzleitern  auf die verschiedenen Etagen der Holzgerüste transportiert. (Schrift auf dem "Speisvogel" : Kirchneubau Pronsfeld1921)
Das Zimmern der Tragekonstruktion des Kuppeldaches gehörte nicht zu den alltäglichen Arbeiten und verlangtes großes handwerkliches Können.Auf diesem Bild ist deutlich zu erkennen, dass das Längsschiff der Kapelle (rechts) erhalten blieb.  
Einen interessanten Einblick in die Bauzeit der Kirche gibt eine Rechnung des damaligen Pronsfelder Geschäftsmannes und Gastwirtes Chevalier, der zum Kirchbau u.a. Zement, Drahtstifte (=Nägel) und Bord (= Bretter) sowie Pliesterlatten (für Verputzarbeiten) lieferte.  

 


Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
Minikalender
 Jun 2017 
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30
Heute
Bisherige Artikel
PresseTV

Pronsfeld in der Presse

Eisenbahnmuseum
VideosFilme
Videos/Filme
ArlaERweiterung
VideoHierzuland


FilmPrümerLand
Eifelzoo
Signatur
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail