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Erinnerungen 1976
06.12.2016 12:57 ( 7974 x gelesen )

Vor 40 Jahren :  Trockenjahr und "Jahrhundertsommer"

Der Sommer des Jahres  1976  gilt mit seinen wochenlangen hohen Temperaturen, die bis zu 40 Grad reichten,  als  „Jahrhundertsommer“, an den sich sicherlich noch viele Pronsfelder erinnern. Während der Sommer damals den Kindern  ideale Badetage in den Schwimmbädern bescherte, bedeutete der Sommer für Land- und Forstwirtschaft eine Katastrophe. Die lang andauernde Hitzewelle verursachte eine große Dürre. Wiesen und Felder trockneten aus, es gab nicht genügend Futter für das Vieh - es kam sogar zu Notschlachtungen. Wegen der stetig wachsenden Notlage stellte der damalige Landrat Vogt den Katastrophenfall für das Kreisgebiet fest. Mit vereinten Kräften ( Landkreis, Bauernverband, Genossenschaften und Landwirte) wurde im großen Maß in Gegenden , die nicht so stark von der Dürre betroffen waren, Stroh zur Verfütterung aufgekauft, verladen und per LKW und Bahn in die Westeifel transportiert. Bei dieser Aktion wurden auch Soldaten und LKW der Bundeswehr eingesetzt. Strohtransporten kamen aus  dem Raum Mayen-Koblenz (Maifeld),  Düren, Euskirchen, Rheinhessen und sogar aus Niedersachsen.   

Pronsfeld war einer der  Entladebahnhöfe, an denen die Landwirte mit ihren Fahrzeugen das Stroh abholten und zu den Betrieben verfrachteten. (Insgesamt kamen per Bahn und LKW umgerechnet 4800 Waggonladungen (= 96 Güterzüge à 50 Wagen) Stroh in den Kreis Bitburg-Prüm. (Bild: Strohtransport zum Hof Richard Hons) (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Entladung im Pronsfelder Bahnhof. Die Transportmittel und  Schlepper sahen vor 40 Jahren noch etwas anders aus als heute. Die Eisenbahn erlebte 1976 nochmals einen kleinen Aufschwung. Dieser Transport ging weiter Richtung Neuerburg. Der Zugbegleiter musste die Schranken selbst bedienen.
Sportfest 1976 : Torhüter Dieter Burmeister auf dem einem vertrockneten Acker gleichenden Platz. 1976 hatte der Musikverein auf dem Sportplatz ein großes Fest mit den "Original Kressbronner Dorfmusikanten" veranstaltet. Beim Abbau des Zeltes (12.Juli) gab es einen regelrechten "Sandsturm" auf dem ausgedörrten Platz.


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