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25.03.2018 19:20 ( 1421 x gelesen )

Jahreskonzert des Musikvereins im Jahr 1976

Das alljährliche Konzert des Musikvereins hat schon eine sehr lange Tradition und wird seit der Wiedergründung des Vereins 1954 regelmäßig durchgeführt. Die hier gezeigten BIlder (ursprünglich Dias) wurden vor 42 Jahren aufgenommen. Das Konzert fand 1976 im Saal Zwicker auf der vereinseigenen Bühne statt, die die  Schreinerei Alf für den Verein angefertigt hatte. (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken !)

Die Kapelle wird dirigiert von Peter Becker, Vorsitzender war Heinz Goebel.  Folgende Musiker, die damals ebenfalls zum Orchester gehörten, sind leider nicht abgebildet: Heinrich Götz (+), Hermann-Josef Michels (+), Willi Mohr (+), Ewald Dockendorf, Helmut Kickertz, Norbert Winkelmann, Egon Funk, Matthias Kockelmann

Auch die Durchführung der Tombola hat Tradition. Hermann-Josef Michels (+) probiert den Sessel aus - es war der damalige Hauptpreis.



22.03.2018 19:36 ( 1535 x gelesen )

Gelungenes Jahreskonzert des Musikvereins Pronsfeld am 17.März

Die intensive Probenarbeit der Musikerinnen und Musiker aller Gruppierungen des  Musikvereins Pronsfeld hatte sich gelohnt: Denn der lang anhaltende und lebhafte Applaus der vielen  Zuhörerinnen und Zuhörer am Ende des traditionellen Jahreskonzertes zeigte, dass die Aktiven mit ihren Darbietungen wieder einmal das Publikum begeistert hatten.

Sollte der umfangreiche Bildbericht mit einer großen Fotogalerie nicht zu sehen sein, bitte auf "Mehr Infos" klicken !



08.03.2018 18:56 ( 2157 x gelesen )

In memoriam - Heinrich Götz

Am  04. März verstarb nach einem langen Leiden Herr Heinrich Götz aus Pronsfeld im Alter von 84 Jahren. Der Verstorbene übernahm im Jahre 1968 als Rektor die Leitung der Volksschule in Pronsfeld und wählte unsere Gemeinde damals auch zum Heimatort für sich und seine Familie. Nach der  Auflösung der Volksschule Pronsfeld im Jahr 1972 wurde er mit der Leitung der Grundschule Waxweiler betraut und nahm dieses Amt bis zu seiner Pensionierung wahr.

Der Verstorbene hat sich von Anfang an im kulturellen Leben des Dorfes in hohem Maße eingebracht und engagiert, wobei die Liebe zur Musik für sein Leben in der Dorfgemeinschaft bestimmend war.

So leitete Heinrich Götz mit viel Herzblut und  fundiertem Können über 25 Jahre lang den Kirchenchor Cäcilia Pronsfeld und leistete damit einen herausragenden Beitrag  zur  musikalischen Gestaltung der Gottesdienste. Aber auch bei weltlichen Festen und Feiern war sein Chor eine feste Größe und trug zum Gelingen der Veranstaltungen bei. Auch nach seiner Zeit als Chorleiter unterstützte  er als aktiver Sänger den Chor bis zu seinem tragischen Fahrradunfall im November 2008.

Neben dem Gesang liebte Heinrich Götz auch das instrumentale Musizieren, wobei das Flötenspiel für ihn eine besondere Bedeutung hatte, und oftmals bereicherte er als Solist oder zusammen mit einer Instrumentalgruppe die Gottesdienste.

In den Musikverein Pronsfeld trat Heinrich Götz 1971 ein und war bis zum Unfall 2008 mit Leib und Seele als aktives Mitglied dabei.  Als begeisterter und guter Musiker, als gewissenhafter und fleißiger Notenwart und als sprachgewandter Ansager und Moderator erwarb er sich während der vielen Jahre große Verdienste um den Verein. (Das Bild zeigt H. Götz im Jahr 2001 bei seiner Ehrung anlässlich seiner 30 jährigen Mitgliedschaft im Musikverein)

Pronsfeld verliert mit Herrn Heinrich Götz einen geachteten Mitbürger, der sich durch sein Engagement um das kulturelle Leben  des Dorfes und der Gemeinde in besonderem Maße verdient gemacht hat.



27.02.2018 19:26 ( 2675 x gelesen )

In memoriam - Peter Glandien

Am   22. Februar verstarb im Alter von 80 Jahren Herr Peter Glandien aus Pronsfeld. Der Verstorbene hat sich ehrenamtlich viele  Jahre lang für die Bürgerinnen und Bürger seiner Heimat  engagiert.  So gehörte er dem Ortsgemeinderat Pronsfeld  von 1969 – 1974 sowie von 1984 – 1994 an. Von 1986 – 1989 nahm er das Amt des 1. Beigeordneter der Gemeinde wahr. Darüber hinaus war er von 1984 bis 1994 Mitglied im Kreistag des Eifelkreises Bitburg-Prüm sowie in weiteren Gremien auf Kreisebene.

Während seiner langjährigen kommunalpolitischen Tätigkeit setzte sich Herr Glandien tatkräftig und uneigennützig für das Wohl der Allgemeinheit ein und erwarb sich durch seine engagierte Arbeit, die von Sachlichkeit und  großem Fachwissen geprägte war, hohes Ansehen und Anerkennung.

Seine ehrenamtliche Tätigkeit verdient insbesonders auch deshalb Respekt und Anerkennung, weil sie zusätzlich zu einem intensiv geführten Berufsleben als Unternehmer erfolgte. Er baute den Betrieb, den er 1972 von seinem Schwiegervater übernahm, zu einem  Autohaus aus, das weit über die Region hinaus bekannt ist und für die Standortgemeinde Pronsfeld große wirtschaftliche Bedeutung hat.

Am Dorfleben nahm Herr Glandien stets regen Anteil, und die Vereine hatten in ihm einen großen Freund und Förderer. Auch bei der Durchführung verschiedener Projekte in der Gemeinde konnte man stets auf seine Unterstützung zählen.

Pronsfeld  verliert mit Herrn Peter Glandien einen engagierten und verdienstvollen Mitbürger.



22.02.2018 18:00 ( 2648 x gelesen )

Burgsonntag 1955

Der Pronsfelder Fotograf Valentin Reifenberger nahm dieses Bild einer Gruppe der "Mitteldorfer Burgjungen" auf. Es sind dies: 1. Josef Brodler (+) früher St. Remigiusstr. 2. Ludwig Kockelmann (Hauptstraße) 3. Otto Kraus (früher Lünebacher Str. heute Schulstraße) 4. Heinz Alff (+) früher Hauptstr. 5. Klemens Kockelmann (früher Hauptstraße,heute Waxweiler) 6. Willi Kribs (Hauptstraße) 7. Robert Simon (+) früher Pittenbacher Str. 8. Wolfgang Selzener (+) früher Müllergasse,später Habscheider Str.  9. Günter Kribs, Hauptstraße/Kirchplatz 10. Alois Alff (+) früher Hauptstraße, 11. Ferdinand Hoffmann (+) früher Lehweg
Zum Vergrößern auf das Bild klicken!



22.02.2018 17:17 ( 2628 x gelesen )

Brauchtum des "Burgbrennens" wird gepflegt

Ein herrliches Winterwetter begünstigte in diesem Jahr die Durchführung des Burgbrennens. Bei schönstem Sonnenschein wurden am Sonntag tagsüber die Heischegänge, das Umwickeln der Burgbäume mit Stroh sowie das Zusammentragen des Brennmaterials erledigt. Abends leuchteten bei klarem Wetter die brennenden Burgbäume und Burgfeuer der drei Pronsfelder Burgen weit ins Land hinaus.Den  "Burgkindern" und ihren Helfern gebührt Dank dafür, dass dieser uralte Brauch weiterhin auch in unserer Gemeinde praktiziert wird. Nach dem Abbrennen der Feuer, mit denen der Winter vertrieben werden soll, ließen es sich alle beim traditionellen "Kuchenessen" gut schmecken.(Im Bild die brennende Burg des Unterdorfes)

(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

 
Burgkinder des Unterdorfes Die "Mitteldorfer"
Burgbaum auf der alten Bahnrampe Burgbaum an der Grillhütte



12.02.2018 21:29 ( 2822 x gelesen )

Ein alter Brauch : "Singen am Fetten Donnerstag"
In Pronsfeld machen sich die Kinder traditionsgemäß am sogenannten "Fetten Donnerstag" auf den Weg, um an den Haustüren ihr Heischelied zu singen und Süßigkeiten zu sammeln. Leider ist zu beobachten, dass die Zahl der "Heischekinder" abnimmt und auch kaum noch Kinder  außerhalb des Grundschulalters unterwegs sind. Eigentlich schade! Erfreulich, wenn Eltern ihre kleineren Kinder begleiten und ihnen so diesen schönen alten Brauch nahe bringen. (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)
Diese 3 ( Lea, Annika,Niklas)  waren im Jahr 2005 zum Singen unterwegs.



12.02.2018 20:10 ( 2862 x gelesen )

Pronsfeld Helau

Die Pronsfelder Fastnachter feiern lediglich an einem Abend Karneval, aber das in konzentrierter Form nach dem Motto : "Kurz aber heftig". So war die bunt dekorierte "Festhalle" am Samstag, dem 3. Februar, wieder bis auf den letzten Platz mit gut gelaunten Jecken gefüllt. Zahlreiche Akteure sorgten für eine hervorragende Stimmung so u.a. einige Garden und Männerballettgruppen, die Showtanzgruppe Bad Girls, Detlef Pflipsen als "Frau Antje aus Holland" und die Gesangsgruppe des Kirchenchores, die ein Lied über Zellulite zum Besten gab. Die Karnevalsband "Firlefanz" heizte dem Publikum kräftig mit "kölschen Tön" ein, und die Fastnachtskapelle des Musikvereins sorgte für Stimmungsmusik.Humorvoll und schlagfertig führte wie schon in den vergangenen Jahren Christian Pütz durch das abwechslungsreiche Programm. (Sollten keine Bilder zu sehen sein auf "Mehr Infos" klicken!)



03.02.2018 19:51 ( 3251 x gelesen )

Überwältigende Resonanz bei der Typisierungsaktion "Hilfe für Maren"

Großer Andrang herrschte am Samstag, dem 27. Januar,  bei der Typisierungsaktion der DKMS in Pronsfeld. Genau 1328 Personen ließen sich in der Turnhalle als evtl. in Frage kommende Knochenmarkspenderinnen und -spender nach Abgabe einer Speichel- und Blutprobe in der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren. Aufgerufen zu der Aktion hatten Freundinnen und Sportkameradinnen der an Leukämie erkrankten Maren Holper aus Pronsfeld, die dringend einen geeigneten Spender braucht. Rund 90 ehrenamtliche Helfer unterstützten die Initiatoren bei der umfangreichen Organisation und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Wie Judith Gerads vom Organisationsteam mitteilte wurden auch Geldspenden in Höhe von rund 14 000 € gesammelt. Das Team zeigte sich begeistert und glücklich darüber, dass so viele Menschen Maren helfen wollen.

Zu den Personen, die sich vor Ort registrieren ließen, muss noch eine ganze Reihe weiterer Menschen gezählt werden, die sich aufgrund des Aufrufes auch online meldeten, um in die Deutsche Knochenmarkspendderdatei aufgenommen zu werden.

Dies kann und sollte auch weiterhin geschehen, damit die Chancen für Maren und andere an Leukämie Erkrankten steigen, einen geeigneten Spender zu finden.

Hoffen wir, dass der Kampf gegen die Leukämie ein gutes Ende findet.

Wichtige Links:

Näheres zur Deutschen Knochenmarksspenderdatei (DKMS) : hier klicken !

Zum Fernsehbericht des SWR : Hier klicken

Aufruf  zur Hilfe für Maren: Hier klicken !

Die Halle ist bereit Die Helfer treffen letzte Vorbereitungen
Die Helfer sind einsatzbereit Die Aktion läuft
"Volles Haus" "Namen aufschreiben" "Speichelprobe"
Auch für Kinderbetreuung ist gesorgt Die Initiatoren und die "DKMS-Leute" freuen sich



18.01.2018 20:54 ( 3337 x gelesen )

Große Spendenbereitschaft in der Pfarrei Pronsfeld : 5 709,67 € für Kinder in Not

Am Sonntag, dem 7. Januar machten sich die Pronsfelder Sternsinger auf den Weg, um ihren Segensgruß zu überbringen und die Segensformel Christus Mansionem Benedicat auf die Türen der Häuser zu schreiben.(Christus segne dieses Haus) Gleichzeitig baten sie um Spenden für Kinder in Not. In diesem Jahr werden Projekte in Indien unterstützt, die sich der Bekämpfung der Kinderarbeit widmen. Und sie trafen auf spendenfreudige Menschen, die ihr Anliegen tatkräftig unterstützten. Die stolze Summe von 5709,67 € kamen allein in der Pfarrei Pronsfeld zusammen. Den Sternsingern und ihren Begleitern gebührt ein großes Lob für ihren Eifer und ihr Engagement. (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)



08.01.2018 21:19 ( 3452 x gelesen )

Walter Peters ist "Krippenfan"

Wie seit vielen Jahren schon hat die Weihnachtszeit für Walter Peters und seine Frau Brigitte eine besondere Bedeutung. Insgesamt 11 Krippen verschiedener Größe sowie zahlreiche Lichterbögen, wie sie vor allem im Erzgebirge hergestellt werden, zieren die Räume und Fenster ihrer Wohnung in der Remigiusstraße. Dabei ist alles eigene Handarbeit des Krippenfans Walter. Die große Landschaftskrippe aus Wurzelstöcken vor einem Gebirgspanorama füllt fast das halbe Wohnzimmer und zeigt so viele Einzelheiten, dass ein Besucher Zeit mitbringen muss, wenn er alles betrachten will. Kleinste Details der Krippe wie verschiedene Werkzeuge, Holzstapel, Geräte usw. wurden  mit großer Sorgfalt naturgetreu gefertigt und ergeben ein lebendiges Bild. Selbstverständlich wurde die Krippe  am Dreikönigstag  auch aktualisiert und Kaspar, Melchior und Balthasar verehren das Kind. Eine Krippe hat Walter Peters als Bild gestaltet, wobei Baumpilze (Schwämme) sowie Rinde verarbeitet wurden. Für Familie Peters bleiben die Krippen  -  wie es früher immer Brauch war -  bis zum Fest Mariä Lichtmess stehen.("Sonst lohnt sich die viele Arbeit auch nicht!") Erst dann wird abgbaut und die Weihnachtszeit ist vorbei.(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken, weiter mit Pfeiltasten )



07.01.2018 16:54 ( 3410 x gelesen )

6. Januar Dreikönigstag

Am 6. Januar wird das Fest Epiphanie gefeiert, d. h. „Erscheinung des Herrn“.  Im Volksmund feiert man den „Dreikönigstag“ in Erinnerung an die Weisen aus dem Morgenland, die dem Stern nach Bethlehem folgten. Traditionsgemäß – so auch in  Pronsfeld -  werden die Figuren der heiligen drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar am 6. Januar in die Weihnachtskrippen eingefügt. Sie beten das Jesuskind an und bringen ihre Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe dar.  (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!)

"Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen...... Sie machten  sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt."

"Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar."



30.12.2017 12:34 ( 3623 x gelesen )

"Durchforstet"

In der Woche vor  Weihnachten wurden auf dem Friedhof durch eine Fachfirma umfangreiche Baumpflege und -fällarbeiten durchgeführt. Schon seit über einem Jahr befasste sich der Ortsgemeinderat mit der Thematik „Bäume auf dem Friedhof“. So hatten die Wurzeln der Douglasien, die bei der Anlage des oberen Friedhofteils in den 1970er Jahren an der Südseite gepflanzt worden waren, den asphaltierten Weg stark angehoben und aufgebrochen, so  dass eine  Gefahrstelle für Fußgänger  entstanden war. Man beschloss schließlich, diese Douglasien zu fällen und den Weg instand zu setzen. Gleichzeitig sollten die großen Laubbäume zwischen den Gräberfeldern zurückgeschnitten sowie einige schadhafte oder zu dicht stehende  Bäume gefällt werden. Im kommenden Frühjahr soll der Weg repariert werden, auch sollen noch einige Bäume nachgepflanzt werden. Ziel ist es, den parkähnlichen Charakter der Friedhofsanlage  zu erhalten. Diese war  im vergangenen Sommer beim Dorfwettbewerb durch die Besichtigungskommission als besonders gelungen hervorgehoben worden. Nachdem die Firma, die mit einigen Arbeitern und entsprechendem Gerät (u.a. Hebebühne, Schredder) angerückt war, nun ihre Arbeit beendet hat, sieht die Anlage zur Zeit zwar etwas „zersaust“ und „gerupft“ aus, aber im Frühjahr werden –wie es im bekannten Mailied heißt –    die Bäume hoffentlich  wieder ausschlagen.



28.12.2017 14:02 ( 3654 x gelesen )

Aktion "Lebendiger Adventskalender" fand großen Anklang

Die Pfarrgemeinde Pronsfeld hatte unter dem Motto "Friedenslicht" zum diesjährigen "Lebendigen Adventskalender" eingeladen,und zahlreiche Menschen aller Altersgruppen nahmen an der Veranstaltung teil. Nachdem am 1. Adventssonntag ein "Friedenslicht" in der Pfarrkirche entzündet worden war, wurde es zum  "Adventsfenster" an der Straße "Alter Weg/Auf der Joch" getragen. Die weiteren Stationen an den folgenden Adventssonntagen bezw. am Samstag vor dem Hl. Abend waren die Straße "Zeimetzpaisch", das Eisenbahnmuseum sowie die Straße "Mühlenweg". Die 4 Adventsfenster wurden jeweils von Anliegern der Straßen bzw. Ortsteile gestaltet. Auch übernahmen sie die Ausgestaltung der Feiern am Adventsfenster mit Liedern, Gebeten und besinnlichen Texten. Abgeschlossen wurde das jeweilige Treffen mit einem netten Plausch bei Punsch und Gebäck.
Die Bilder der Adventsfenster wurden freundlicherweise von Tanja Bachels u. Monika Winkelmann zur Verfügung gestellt. Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!
"Alter Weg/Auf der Joch" "Zeimetzpaisch"
"Waggon im Eisenbahnmuseum" "Mühlenweg"



24.12.2017 13:54 ( 3619 x gelesen )

Krippe und Weihnachtsbotschaft

Krippendarstellungen verkünden in anschaulicher Form die frohe Weihnachtsbotschaft des Evangelisten Lukas. Dass auch in Pronsfeld immer wieder Krippen in der Pfarrkirche zu bewundern sind, verdanken wir Generationen von Krippenbauern, die sich um die Gestaltung und Ausstattung der Krippen bemüht haben. Seit dem letzten Jahr widmet sich der junge Krippenbauer Michael Kreutz aus dem Alferweg (Bild) intensiv und mit großem Engagement dieser Aufgabe und setzt die Tradition der Krippenbauer fort.  Alle Baulichkeiten und Gegenstände sowie die Krippenlandschaft wurden von ihm  selbst entworfen und mit großem handwerklichen Geschick gebaut, so dass die Pronsfelder Krippe ein echter "Hingucker" geworden ist. Beim Aufbau der Krippe unterstützten ihn tatkräftig seine Schwester Sabine und Matthias Riemann vom Pfarrgemeinderat.

Die "Botschaft" der Krippe (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken, weiter mit Pfeiltasten)

Aus dem Evangelium nach Lukas:

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinus Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.

So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.
Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.

In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.
 



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