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08.12.2017 19:16 ( 152 x gelesen )

Ehrung verdienter Sänger im Kirchenchor Pronsfeld

Im Rahmen seiner jährlichen Feier des Cäcilienfestes ehrte der Kirchenchor St. Cäcilia Pronsfeld mehrere Sängerinnen und Sänger für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft im Kirchenchor. Präses Pfarrer Kohr überreichte jeweils eine Urkunde an Robert Waxweiler für 10 Jahre, Adelheid Pütz 10 Jahre (nicht im Bild), Werner Horn 20 Jahre, Hildegard Krämer 25 Jahre, Edith Thielen 35 Jahre und Petra Schweisthal für 45 Jahre Sangestätigkeit. Des Weiteren erhielten Petra Urbanus für 20 Jahre Chorleitung und Winfried Götz für 20 Jahre Mitarbeit im Vorstand des Chores je eine Urkunde. Pfarrer Kohr gratulierte den Jubilaren und dankte für ihre Treue zum Kirchenchor. Die Vorsitzende Birgit Christen dankte ebenfalls den Jubilaren und schloss sich den Glückwünschen an.(Zum Vergrößern auf das Bild klicken!)



05.12.2017 16:44 ( 224 x gelesen )

Eine etwas andere Art Gottesdienst

Viele Besucherinnen und Besucher waren am Sonntag, dem 26.November, der Einladung des Jugendchores Pronsfeld zum diesjährigen musikalischen An:denken gefolgt und erlebten in der Pronsfelder Pfarrkirche St. Remigius eine eindrucksvolle Aufarbeitung des Themas „Erwachsen werden – Kind bleiben“ mit  Musik, Worten und Multimedia. Tatkräftige Unterstützung bei ihrem Projekt erhielten die jungen Akteure von Choreiterin Petra Urbanus und Pastoralreferent Jörg Koch.

Die Akteure:

1. Reihe v.l.n.r.: Benita Klein, Schlossheck; Jana Christen, Pronsfeld; Jasmin Leick, Schlossheck; Claudia Lenz, Hontheim; Esther Backes, Giesdorf; Sylvia Scheuern, Pronsfeld; Andrea Hoffmann, Matzerath; Elena Schneider, Fleringen

2. Reihe v.l.n.r.: Yannick Becker, Lünebach; Jonathan Heinen, Heckhuscheid; Johannes Urbanus, Pronsfeld; Sandra Nesges, Masthorn; Fabienne Eicks, Niederprüm; Elisa Sohns, Watzerath

3.Reihe v.l.n.r.: Petra Urbanus, Pronsfeld; Pascal Leick, Schlossheck; Lea Christen, Pronsfeld; Cati Candels, Harspelt; Marie-Sophie Arens, Lünebach

(Zum Vergrößern auf das Bild klicken!)



01.12.2017 20:03 ( 247 x gelesen )

Rechtzeitig vor dem ersten Schneefall ....

wurden in der Ortsmitte Pronsfeld die Straßenschäden an der Einmündung der L16 in die B410 von der Fa. Kohl im Auftrag des LBM beseitigt. In diesem Bereich waren während der letzten Monate vor allem durch den LKW-Verkehr starke Verdrückungen im Straßenbelag  entstanden. Während der wegen Bauarbeiten erforderlichen Sperrung der Autobahn  war der gesamte Verkehr aus Richtung Belgien über die L16 und B410  durch den Ort geleitet worden. An der Kreuzung in der Ortsmitte mussten alle Fahrzeuge wegen einer eingerichteten "Stoppstraße" halten. Durch das ständige Abbremsen und das anschließende Anfahren verschob sich die gesamte Fahrbahn und es entstanden  Erhebungen und Vertiefungen, die eine nicht unerhebliche Gefahrenstelle bildeten. Die Fahrbahn wurde nunmehr Ende November in zwei Etappen auf der gesamten Breite vollkommen erneuert. (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)
Fahrbahnschäden im Sommer Verdrückungen in der Fahrbahn
 25.Nov.: Eine Fahrbahnhälfte wird asphaltiert 25. Nov. : Fertig und Kontrolle
28.Nov.: Der "Fertiger" steht bereit 28. Nov.: Arbeiten an der zweiten Hälfte



30.11.2017 19:21 ( 284 x gelesen )

Gedenkfeier wider das Vergessen

Am vergangenen Sonntag (26. November) versammelten sich etliche Bürgerinnen und Bürger am Mahnmal in der alten Kirche, um der Kriegsopfer aus den Gemeinden der Pfarrei zu gedenken. Darüber hinaus wurden aber auch alle anderen Opfer von Krieg, Gewalt und Terror weltweit in die Gebete und Betrachtungen, die  Gemeinderatsmitglied Petra Schweisthal und Pater Peter Backes   vortrugen, mit einbezogen. Nach einem gemeinsamen Gebet intonierte der Musikverein Pronsfeld, der unter Leitung von Holger Bittner die Feier mit einigen Chorälen umrahmte, zum Abschluss das Lied vom guten Kameraden. Die Freiwillige Feuerwehr, die mit einer großen Abordnung anwesend war, stellte die Ehrenwache am Mahnmal.(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!)

Auch viele Jahre nach dem Krieg  hat diese Gedenkfeier einen tiefen Sinn, denn das Gedenken  und das Sich-Erinnern an das unsägliche Leid, das Krieg und Gewalt bereiten, kann uns anleiten zu einem verantwortlichen Handeln in Gegenwart und Zukunft.
Das in der Gedenkstätte in Sandstein gemeißelte Bild der Madonna von Stalingrad, das der Arzt Kurt Reuber an Weihnachten 1942 in der Hölle von Stalingrad zeichnete, erinnert in eindrucksvoller Weise an die Schrecken des Krieges. Während seine Kohlezeichnung (Foto) mit einem der letzten Flugzeuge aus dem Kessel von Stalingrad nach Deutschland kam, sah Reuber die Heimat nicht mehr. Er verstarb 1944 in einem russischen Kriegsgefangenenlager.



19.11.2017 14:54 ( 496 x gelesen )

Förderverein "Alte Kirche" rettet Wegekreuze

Der Förderverein „Alte Kirche“ hat  sich in seiner Satzung die Aufgabe gestellt, neben der baulichen Erhaltung der alten Kirche auf dem Friedhof auch die Wegekreuze restaurieren zu lassen, um diese Kulturdenkmäler vor dem Verfall zu bewahren. So wurde als erste Maßnahme das „Matzerather Kreuz“ vom Irrhausener Künstler Peter Weiland restauriert und erhielt an einem Weg oberhalb der alten Kirche einen neuen Platz.  Nach einer Besichtigung aller Wegekreuze zusammen mit dem Kreisdenkmalpfleger Detlef Kleintitschen im letzten Jahr  beschloss der Verein, die Restaurierung der  zwei sanierungsbedürftigsten Kreuze in diesem Jahr in Angriff zu nehmen. Vor ein paar Tagen wurden nunmehr die Kreuze in Anwesenheit und unter Mithilfe des Fördervereinsvorsitzenden Winfried Krämer durch die beauftragte Firma Bielan aus Neidenbach abgebaut und in die Werkstatt verbracht. Die notwendigen Arbeiten an den Figuren und Reliefs werden von Esther Wiswe  durchgeführt. Die in Bonn geborene Künstlerin lebt seit 2008 in einem Dorf bei Neuerburg  und arbeitet als selbständige Bildhauerin.(Zum Vergrößern auf die Fotos klicken!)

Das erste Kreuz, das dringend saniert werden muss, steht an der Kreuzung der Straßen Pronsfeld-Orlenbach und Lünebach-Schloßheck .  Schon Anfang der 1950er Jahre schrieb der Lehrer Georg Jakob Meyer bei der Erfassung der Eifeler Wegekreuze, es sei fraglich, ob man dieses Kreuz noch retten könne. Die gröbsten Schäden wurden vor etlichen Jahren zwar beseitigt, aber der „Zahn der Zeit“ nagte weiter an dem an exponierter Lage stehenden Kreuz. Die Darstellungen – der Gekreuzigte, eine Muttergottesdarstellung und der Hl. Laurentius – sind sehr stark beschädigt und kaum noch zu erkennen.( Foto: hier /images/14351/900-4.jpg) Der Verschönerungs- und Heimatverein Schloßheck pflegt im Übrigen seit Jahren in vorbildlicher Weise die Kreuzanlage und sorgt für Blumenschmuck.

Beim zweiten Kreuz handelt sich um das „Kleis-Kreuz“ an der Habscheiderstraße vor dem Anwesen Hons. Es ist ein sogenanntes Hauskreuz, wie auch die Inschrift verrät: „Anno 1798 – Johannes Kleis von Pronsfeld“. Der Hof und auch die Besitzer werden heute noch  von den Einheimischen „Kleis“ genannt. Das Kreuz aus rotem Sandstein – vermutlich aus Seffern stammend -  ist ein Barockkreuz und zeigt auf der Vorderseite zwei Heiligenfiguren, und zwar den Hl. Michael und den Hl. Johannes. Auf den Seitenflächen sind Glockenblumen zu erkennen. Die Figuren sind infolge von Kriegsschäden und Verwitterung stark beschädigt, der Stein droht auseinander zu brechen.(Foto : hier klicken)

Die Ortsgemeinde Pronsfeld unterstützt die Maßnahme des Fördervereins, die mit insgesamt rund 6000 € veranschlagt ist, mit 1000 € .Auch die Kulturstiftung der KSK Bitburg-Prüm stellt einen Betrag von 500 € zur Verfügung. Herzlichen Dank!  

Aufruf des Fördervereins "Alte Kirche"

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Förderverein Alte Kirche hat sich seit seiner Gründung uneigennützig und mit großem Engagement für die Kulturdenkmäler in unserer Gemeinde eingesetzt, um sie für die Nachwelt zu erhalten.  Es wäre sehr hilfreich, wenn möglichst viele den Verein durch eine Mitgliedschaft mit einem Jahresbeitrag von 15,00 € oder durch Spenden unterstützen könnten. Ansprechpartner : Vorsitzender Winfried Krämer (06556-820),  Stellvertr. Vorsitzender Winfried Richards (06556-831 Email: winfriedrichards@t-online.de) Kassiererin: Helga Neumann  (06556-452).

Beitrittserklärung zum Ausdrucken : Bitte hier klicken  



04.11.2017 18:37 ( 600 x gelesen )

Vorsätzliche Umweltverschmutzung in der Gemarkung Pronsfeld

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken !

Im oberen Bereich des Wirtschaftsweges  „Wolfskaul“, der von der Kuhbrücke am Ende des Alferweges zur L16 Richtung Habscheid führt, wurde eine „wilde“ Müllkippe entdeckt. Reste von Rigipsplatten, Baumaterialien  und andere Abfälle wurden einfach in die Böschung abgekippt.  Hinweise, die zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen können, werden vertraulich behandelt und vom Ortsbürgermeister der Gemeinde Pronsfeld entgegengenommen. Tel.: 06556-900236 Email: ob@pronsfeld-eifel.de

Es ist unbegreiflich, dass es trotz der vielfältigen Entsorgungsangebote immer noch rücksichtslose Zeitgenossen gibt, die sich ihres Mülls auf diese Art entledigen.



01.11.2017 21:22 ( 652 x gelesen )

Gefräßige Eiche :  "Anlieger"  fast verschwunden

Langsam aber sicher verschwinden die Verkehrsschilder, die  vor etlichen Jahren an dieser Eiche mit Nägeln befestigt wurden. Der Baum verschluckt die Schilder regelrecht, er überwallt sie - so der Fachausdruck. Mit Hilfe der Wachstumsschicht (Kambium), die sich zwischen Splintholz und Rinde befindet und für das Dickenwachstums des Baumes verantwortlich ist, kann der Baum Verletzungen heilen, damit keine schädlichen Pilze und Bakterien eindringen. Es bildet sich ein Wulst, der sich über die Verletzung schiebt und sie "überwallt" , so z.B. bei einem abgesägten Ast. Auch Gegenstände, die dem Dickenwachstum des Baumes im Wege stehen, wie z.B. Drähte, Pfosten, Zäune oder Schilder werden letztendlich durch Überwallung verschluckt. Die Bildergalerie zeigt Fotos dieses Baumes, beginnend im Jahr 2005. Deutlich kann man den Fortschritt des "Verschluckens" erkennen. In wenigen Jahren werden die "Anlieger" im Baum verschwunden sein. 
Zum Vergrößern auf die Bilder klicken, weiter mit Pfeiltasten !



22.10.2017 17:00 ( 886 x gelesen )

Abschlussübung 2017 der Feuerwehr Pronsfeld

Am Samstag, dem 21.Oktober, heulten um 15.30 Uhr die Pronsfelder Sirenen auf, um die Männer der Freiwilligen Feuerwehr zur diesjährigen Abschlussübung zu alarmieren. Mit ihren beiden Fahrzeugen rückten sie planmäßig zum Bauhof der Ortsgemeinde in der Bahnhofstraße aus, um dort verschiedene Szenarien zu üben. Es galt zunächst, eine nach einem Unfall in einem Fahrzeug eingeklemmte Person zu bergen und zu versorgen. Und als das Fahrzeug nach der Bergung sogar noch Feuer fing, wurde  dieser Brand mit Schaum gelöscht. Weiterhin wurde eine im Gebäude verunglückte Person unter Einsatz von Atemschutzgeräten gerettet. Wehrführer Gerd Gustävel erläuterte den anwesenden Zuschauern, darunter auch Ortsbürgermeister Harald Urfels, den Einsatz seiner Männer. Diese zeigten bei der umfangreichen Übung, dass sie ihr „Handwerk“ verstehen und  für den Ernstfall gut vorbereitet sind. (Sollte die Fotoserie nicht zu sehen sein, bitte auf "Mehr Infos" klicken)



25.09.2017 13:39 ( 1204 x gelesen )

Kirchenmusik, dargeboten von Kirchenchor und Musikverein 

Eine  beeindruckende musikalische Gestaltung eines Gottesdienstes erlebten die Besucher des Hochamtes am Sonntag, dem 17. September in der Pfarrkirche St. Remigius. Kirchenchor und Musikverein hatten in zahlreichen Proben einige Werke einstudiert, die sie dann in der Hl. Messe, die von Pater Backes zelebriert wurde, den Gottesdienstbesuchern zu Gehör brachten. Zusätzlich zu einigen Liedern aus dem Gotteslob erklangen u.a. „Hebe deine Augen auf“ aus dem Oratorium Elias von Mendelssohn –Bartholdy, „Dona nobis pacem“ von Thomas Doss, „Jesus berühre mich“ von Albert Frey und arrangiert von Kurt Gäble. Den Abschluss bildete „Hymn to th fallen“ (The price for freedom), eine Melodie, die als Gebet verstanden werden soll für alle, die ihr Leben für den Frieden einsetzen.(Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken!)



21.09.2017 20:54 ( 1269 x gelesen )

Vor 100 Jahren in Pronsfeld:

Das hundert Jahre alte Foto des Fotografen Johann Krämer berichtet von einem Ereignis, das 1917 die Menschen in Pronsfeld sicher sehr bewegt hat

„Die Lebenden rief ich, die Toten beklagt ich

durch achtzig Jahr mit ehernem Klang.

Heut ruft das Vaterland mich!

Auf denn zum letzten Gang.

Zum Kriege, zum Kriege mit Gott wohlan!“

Diesen Text schrieben Pronsfelder Bürgerinnen und Bürger auf eine Tafel, als sie sich vor 100 Jahren dem Fotografen stellten, um im Bild die feierliche Verabschiedung  zweier Glocken zu dokumentieren.  

Wie auch in anderen katholischen und protestantischen Kirchengemeinden im deutschen Reich mussten Glocken aus Bronze abgeliefert werden, um  „kriegswirtschaftlichen“ Zwecken zu dienen: die Glocken wurden eingeschmolzen, um die darin enthaltene Metalle Kupfer und Zinn zu gewinnen, die zur Herstellung von Munition und Kriegsgerät benötigt wurden. Auch Orgelpfeifen aus Zinn wurden beschlagnahmt.

Die Pfarrgemeinde Pronsfeld musste zwei ihrer Glocken aus dem Turm der Pfarrkirche (heute Alte Kirche) abliefern, die festlich geschmückt verabschiedet wurden. Vermutlich wurden sie nach Kall gebracht, zusammen mit vielen anderen Kirchenglocken des Prümer Landes. Die ernsten Gesichter der versammelten Menschen drücken Trauer und Bedauern aus.  Der  Text auf der Tafel lässt gleichzeitig aber auch die noch im dritten Kriegsjahr  vorhandene patriotische Gesinnung erkennen:  für das Vaterland müssen Opfer gebracht werden. Diese Einstellung war trotz der vielen Kriegstoten auf den Schlachtfeldern und der Nöte in der Heimat noch weitgehend vorherrschend, auch bei den Kirchen.

Die einzelnen Personen auf dem Bild können vom Verfasser weitgehend nicht bestimmt werden. (Hilfe wird gerne angenommen: 06556-831 oder per Mail: winfriedrichards@t-online.de))Zu erkennen ist Wilhelm Kribs (links neben der Glocke stehend) sowie links 2 Frauen der Familie Gilles, eine davon wahrscheinlich Anna Gilles. Die Uniformierten rechts sind Eisenbahner. Zum Vergrößern auf das Bild klicken!

Hintergrund:

Wegen der Rohstoffknappheit im 3. Kriegsjahr erschien im  März 1917 eine amtliche Bekanntmachung, die Einzelheiten zu Beschlagnahmung, Bestandserhebung und Enteignung sowie zur freiwilligen Ablieferung von Glocken ausBronze enthielt. Auf Ersuchen des Königlichen Kriegsministeriums und unter Strafandrohung wurden alle Besitzer von Bronzeglocken enteignet – davon ausgenommen wurden Glocken für Signalzwecke des Eisenbahn-, Straßenbahn- und Schifffahrts-Verkehrs sowie der Feuerwehren.

Im Laufe des Jahres 1917 wurde begonnen, auch alle Glocken von Kirchen zu erfassen und nach ihrem historischen Wert zu kategorisieren. Insbesondere Glocken des 19. Jahrhunderts wurden vielfach zur Einschmelzung abgeliefert, ebenso zahlreiche Zinnpfeifen aus Kirchenorgeln.Im Kaiserreich wurde ungefähr die Hälfte aller Glocken eingeschmolzen.Die Glocken des Prümer Landes wurden nach Kall transportiert, wo sie zerschlagen und eingeschmolzen wurden.

Auch im zweiten Weltkrieg wurden wiederum Glocken zu Kriegszwecken abgehängt und eingeschmolzen.



13.09.2017 21:39 ( 1361 x gelesen )

110 Jahre Feuerwehr Pronsfeld und Fahrzeugsegnung

Am vergangenen Samstag (09. September) feierte die Freiwillige Feuerwehr  Pronsfeld gleich zwei Ereignisse: einmal das 110 jährige Bestehen und die Segnung des  neuen Mehrzweckfahrzeuges. Dieses Fahrzeug, das den alten „Bulli“ ersetzte,  hatte man zwar schon 2015 von der Verbandsgemeinde Prüm erhalten, aber die offizielle Übernahme und Einsegnung war noch nicht erfolgt.Nachdem der Wehrführer Gerd Gustävel die Gäste begrüßt hatte, nahm  Pfarrer Jochen Kohr  die Segnung vor und sprach die Fürbittgebete , wobei er auch die gesamte Feuerwehrmannschaft, die sich uneigennützig zum Wohl der Allgemeinhait einsetze,  mit einschloss. Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen hob die Notwendigkeit einer guten  Ausrüstung der Feuerwehren hervor und dankte allen  Feuerwehrkameraden für ihr Engagement.

Das Mehrzweckfahrzeug MZF1 (Basis : Opel Movana) wurde von der Fa. Hensel aus Waldbrunn (bei Würzburg) ausgerüstet. Es enthält einige Container mit verschiedenen Ausrüstungsgegenständen und kann 7 Personen befördern. Der Bulli wird als Oldtimer von der Feuerwehr Pronsfeld in Ehren gehalten und „erhält das Gnadenbrot“. Am Samstagabend stand das Fahrzeug auf jeden Fall bei den Kindern im Mittelpunkt. Im Anschluss an den offiziellen Festakt feierte man zu den Klängen des Musikvereins Pronsfeld beim „Dämmerschoppen“  im Kreis zahlreicher Besucher und Kameraden befreundeter Wehren, wobei die Gäste tapfer dem kalten und regnerischen Wetter trotzten. (Sollten keine Bilder zu sehen sein, bitte auf "Mehr Infos" klicken!



03.09.2017 21:14 ( 1564 x gelesen )

Pronsfeld - Mittelpunkt beim Radfahrsonntag

Das "Lustige Prümtal" 2017 in Pronsfeld im Stenogrammstil: Wetter : Super Radfahrwetter- sonnig, nicht zu warm. Unterhaltungsprogramm: Tolle Musik mit dem Musikverein Pronsfeld,mit dem "Stroßmer Musikanten" und der Band "Vulkaneifel-Echo". Essen und Trinken: alles bestens, große Auswahl (sogar "Heedelich -Kneddelen") Ambiente: viel beachtetes Eisenbahnmuseum, Besucher: jede Menge gut aufgelegter Radlerinnen und Radler aller Altersklassen, viele Spaziergänger, Wanderer, Sicherheit:gewährleistet durch Polizei, Feuerwehr und DRK, Organisation: nichts zu meckern ! Fazit: In Pronsfeld war es wie immer super! (Falls die Fotoreihe nicht zu sehen sein sollte, bitte auf "Mehr Infos" klicken!)



03.09.2017 09:23 ( 1485 x gelesen )

"Übung hält fit"

Sitzend von links nach rechts:Andre König, Josef Pütz, Kevin Klein, Matthias Valentin, Gerd Gustävel (Wehrführer),Richard Winkelmann, Josef Schweisthal, Rainer Himpler,

Stehend v. l. n. r.: Detlef Pflipsen, Helmut Thibol, Thomas Hompes, Thomas Peters, Ralf Kessler, Heribert Bischof, Ingo Gerads, Jürgen Heinen , Dieter Lafleur, Markus Kribs, Burkhard Pütz, Martin Kiedels

Auf dem Bild fehlen: Michael Gilles, Christian Pütz, Peter Kiedels,  Patrick Heinen, Matthias Hons, Alfred Igelmund, Rainer Kreins, Erwin Peters

(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Um für den Einsatz gewappnet zu sein, sind regelmäßige Übungen notwendig. Anfang August war das Gelände und die Gebäude des Bauhofes der Gemeinde Objekt der Übung. Angenommen wurde der Brand eines Tanklastwagens und die Rettung einer Person. Geübt und geschult wurde vor allem der Einsatz von Atemschutz- und Schaumlöschgeräten.Impressionen der Feuerwehrübung



26.08.2017 08:20 ( 1424 x gelesen )

Gute Zeiten beim Jubiläumslauf in Pronsfeld

Am vergangenen Samstag, dem 19.August, stand der Laufsport wieder im Mittelpunkt des Geschehens in unserer Gemeinde. Weil die Umleitungsstrecke der Autobahn teilweise über die alte Laufstrecke führte, hatte die LG Pronsfeld-Lünebach eine neue Strecke ausgewählt. Start und Ziel waren am Wirtschaftsweg „Jäsheck“ am Betriebsgelände der Fa. Mais-Glandien. An der Grillhütte vorbei führte der Weg über die sogenannte „Pionierbrücke“  zum Radweg Richtung Lünebach/Waxweiler. Wegen der gegenüber der bisherigen Strecke fehlenden Steigungen erreichten die Läuferinnen und Läufer durchweg schnellere Zeiten. Den Hauptlauf über 10 km gewann der Belgier Christof Gallo (AC St.Vith) in sehr guten 31min57sec. Bei den Frauen gewann Annette Reiser (LAZ Puma-Sieg) in 41min19sec.(Bild: Sieger des Hauptlaufes) ) Der 74jährige Pronsfelder Dieter Burmeister belegte in seiner Altersklasse (Männer 70 J.) zum wiederholten Male den ersten Platz in 47min29sec. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung! Erfreulich auch die große Zahl der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen. Leider spielte das Wetter nicht gut mit : Lediglich die Teilnehmer des Hauptlaufes kamen trocken über die Strecke, die übrigen Läufer/innen  mussten teilweise heftige Regenduschen über sich ergehen lassen. 

(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Die Links führen zu umfangreichen Bildergalerien der LG und des TV !

Links:

Ergebnisse : Hier klicken

Fotogalerie der LG Lünebach-Pronsfeld: Hier klicken

Fotogalerie des Trierischen Volksfreundes: Hier klicken

Bericht im Trierischen Volksfreund: Hier klicken

 



19.08.2017 20:43 ( 1609 x gelesen )

Landrat "on Tour" - Besuch in Pronsfeld

Auf seiner Kreisbereisung stattete der Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm Dr. Joachim Streit  unserer Gemeinde am 25. Juli in Begleitung des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Prüm  Aloysius Söhngen einen Besuch ab .Die Gäste sowie die zu diesem Termin erschienen Bürgerinnen und Bürger wurden von Ortsbürgermeister Harald Urfels am Bürgerhaus begrüßt. Beim anschließenden Rundgang durch das Dorf informierte sich der Landrat über die von der Gemeinde geplanten Vorhaben. Stationen der Besichtigungstour waren u.a. die Pfarrwiese, auf der im nächsten Jahr ein zentraler Kinderspielplatz errichtet werden soll sowie der Dorfplatz, der voraussichtlich im Zusammenhang mit dem Ausbau der B410 im Jahr 2019 eine Umgestaltung erfahren soll. Im Bereich des ehemaligen Bahnhofes wurden dem Landrat die Planungen für einen Mehrgenerationen – Park vorgestellt, der in der Nähe des Eisenbahnmuseums eingerichtet werden soll.  Dieses Projekt fand ebenso große Zustimmung wie die geplante Einrichtung eines Dirt-Bike-Parcours auf dem Gelände der alten Bahnrampe, da  diese Projekte auch eine Aufwertung und weitere Attraktivitätssteigerung der Radwege  bedeuten. Beachtung fanden auch einige Häuser im Dorf, die von privater Seite im Rahmen der Dorferneuerung aufwändig restauriert wurden.

Abschließend informierte der Landrat im Bürgerhaus über kreispolitische Themen und stand den Bürgerinnen und Bürgern bei der sich daraus ergebenden Diskussion Rede und Antwort.

Sowohl Landrat Dr. Joachim Streit als auch Bürgermeister Aloysius Söhngen  stellen sich am 24.September 2017 dem Votum der Bürgerinnen und Bürger, wobei beide ohne Gegenkandidaten zur Wahl des Landrates des Eifelkreises Bitburg-Prüm bzw. zur Wahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Prüm antreten.

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