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Geschichte

Diese Lithografie aus dem Jahr 1905 ist eine der ältesten Bilddarstellungen der Gemein-de. Sie zeigt das am Hang des Prümtals liegende Dorf mit der alten St. Remigiuskirche auf dem Berg. Die Prüm wird von einer fünfbogigen Brücke überspannt und am linken Bildrand ist  die 1886 errichtete Bahnstrecke nach Bleialf dargestellt. Das Gebäude links ist das Kaiserliche Postamt mit dem Gasthaus "Zur Post".

1996 feierte die Gemeinde Pronsfeld mit einem großen Fest das 950jährige Bestehen, da der Ort
1046 erstmals in einer Urkunde des Trierer Erzbischofes Poppo erwähnt wurde.

Die Gründung der Siedlung geht auf eine Rodungsperiode im 9./10.Jahrhundert zurück, als sich fränkische Bauern im Prümer Land niederließen. Besiedelt war die Gemarkung jedoch bereits in der Römerzeit, wie zahlreiche Funde von Ziegeln, Tonscherben und Mauerresten einer römischen Landvilla im Gebiet des Distriktes Schlossheck belegen.

Zunächst lagen die Häuser des Weilers Pronsfeld auf dem Berg, wo sich heute die Ruine der alten St. Remigiuskirche erhebt. Die Ortslage verschob sich im Spätmittelalter jedoch immer mehr in das Tal der Prüm hinab. Die Lage im Prümtal gab letztlich auch der Siedlung den Namen. Denn Pronsfeld bedeutet „Feld an der Prüm“. In früheren Zeiten hieß der Ort „Prumizveld“, später „Pronceveld“.

 

Die alte St. Remigiuskirche war die Mutterkirche der Urpfarrei Pronsfeld, zu der auch die heutigen Pfarreien Lichtenborn, Lünebach und Habscheid gehörten. Obwohl sie viele Jahre fast außerhalb des Dorfes lag, blieb sie bis 1921 Pfarrkirche der Pfarrei Pronsfeld. In diesem Jahr wurde die zwischenzeitlich im Dorf errichtete  Antonius - Kapelle zur Pfarrkirche in der heutigen Form erweitert und umgebaut.

Ein eigentümliches politisches Gebilde finden wir im Mittelalter im „Kondominium Pronsfeld“  (=Vielherrschaft). Eine Reihe von Herren, darunter der Kurfürst von Trier, die oranisch-luxemburgischen Herrschaften, die Grafen von Hartelstein und von Neuerburg teilten sich die Herrschaft im „Hof Pronsfeld“, zu dem 22 umliegende Ortschaften gehörten.
Das Durcheinander der Herren im Hof Pronsfeld war zeitweise so groß, dass viele Untertanen nicht mehr wussten, zu welcher Herrschaft sie gehörten. Wappen der Gemeinde Pronsfeld

 Überbleibsel aus dieser Zeit ist der 400 ha große sogenannte „Hofswald“,  den  die ehemaligen Gemeinden des Hofes Pronsfeld heute noch gemeinsam bewirtschaften. Auch der Ortsteil rechts der Prüm , der früher vor allem den Oraniern gehörte, heißt im Volksmund heute noch „Holland“ .
Ebenso erinnert der Flurname „Galgenknopp“ an die Rechtssprechung der damaligen Zeit und an die Tätigkeit des aus 21 Schöffen bestehenden Hochgerichtes, das in Pronsfeld tagte.  

Auch das Wappen der Gemeinde nimmt Bezug auf jene Zeit und zeigt neben dem "Luxemburger Löwen" das "Trierer Kreuz".

1794 rückten französische Revolutionstruppen in die Eifel ein, die Vielherrschaft im  "Cour de Bronsfeld" verschwand und der Ort wurde in die französiche Republik eingegliedert. Der Ort gehörte ca. 20 Jahre lang zum „Departement der Wälder“, zum „Arrondissement Bitburg“ und zum „Kanton Arzfeld“. Pronsfeld wurde Sitz einer Mairie (Bürgermeisterei).

Während der “Franzosenzeit“ kam es 1798 zu einem Aufstand der Bauern, der als „Klöppelkrieg“ in die Geschichte einging und für viele „Klöppelkrieger“ in einer Katastrophe endete. Ein Denkmal in Arzfeld erinnert an das Geschehen. Stempel Bürgermeisterei Pronsfeld 1815

Nach dem Sieg über Napoleon kam durch Beschlüsse beim „Wiener Kongress“ 1815 das gesamte Eifelgebiet und somit auch Pronsfeld zum Königreich Preußen (Rheinprovinz). Pronsfeld blieb Sitz einer Bürgermeisterei und gehörte zum Kreis Prüm. Später wurden die Bürgermeistereien Pronsfeld und Niederprüm zur Bürgermeisterei Niederprüm-Pronsfeld mit Sitz in Prüm zusammengefasst. ( Bild: Stempel der Bürgermeisterei Pronsfeld 1815)

 

Einen großen Aufschwung erlebte die Gemeinde, als sie (1886 –1907) zu einem Eisenbahnknotenpunkt  in der Westeifel wurde. Von Pronsfeld aus führten von der Hauptstrecke der sogenannten Westeifelbahn Gerolstein, Prüm , Pronsfeld, St. Vith Stichbahnen nach Neuerburg und Waxweiler. Das Dorf entwickelte sich vom reinen Bauerndorf mit einigen traditionellen Handwerkern ( Schmied, Müller, Zimmermann, Schuster) zu einem von der Eisenbahn geprägten Ort. Viele Familien lebten „von der Bahn“ und betrieben dazu Landwirtschaft im Nebenerwerb.

In der Zeit des „Westwallbaues“ in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde der Bahnhof Pronsfeld zu einem Hauptumschlagplatz für das Baumaterial, das zur Errichtung der Bunkeranlagen und „Höckerlinien“ benötigt wurde . Große Komplexe mit Wohnbaracken für die Westwallarbeiter prägten das Bild. Im 2. Weltkrieg war der Bahnknotenpunkt Pronsfeld  als Bahnhof mit militärischer Bedeutung  in hohem Maße das Ziel zahlreicher Bombenangriffe der Aliierten : rund 80% des Dorfes lagen 1945 in Schutt und Asche, Pronsfeld gehörte zur sogenannten „Roten Zone“ (Gebiet mit besonders starker Zerstörung).

Eröffnungsfahrt nach Bleialf 1949
Nach dem Wiederaufbau der Brücken und der Bahnanlagen wurde  der Bahnbetrieb (1949 -1952) wieder aufgenommen. ( Das Bild zeigt den "ersten" Zug 1949 nach Bleialf) .Bereits in den 60er Jahren wurden die Strecken jedoch stillgelegt. Es erfolgte nach und nach der Abbau der Gleisanlagen: Das „Eisenbahnzeitalter“ war für Pronsfeld zu Ende.

Nach langjährigen Bemühungen konnte erreicht werden, dass die Bahntrassen zu attraktiven Radwegen umgewandelt wurden. Die ehemaligen Zielbahnhöfe Bleialf, St. Vith, Neuerburg, Prüm und Waxweiler können Radler nunmehr über diese familienfreundlichen, steigungsarmen Bahntrassenwege ansteuern.

Die jüngere Geschichte ist gekennzeichnet durch eine      stetige Aufwärtsentwicklung der aufstrebenden Gemeinde, die seit 1971 nach einer Kommunalreform verwaltungsmäßig zur Verbandsgemeinde Prüm und zum Eifelkreis Bitburg-Prüm gehört.

Kirchplatz in PronsfeldEine vierklassige Grundschule mit Turnhalle, eine Kindertagesstätte mit einem umfangreichen Betreuungsangebot, ein gepflegter Rasensportplatz, eine große Spielwiese in der Dorfmitte, ein modernes Bürgerhaus  bilden die Grundlage einer guten Infrastruktur.  Die Entwicklung des Dorfes vollzog sich zu einer ländlichen Gemeinde mit Handel, Handwerk, Gewerbe und einigen größeren landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieben, die vor allem Milchwirtschaft betreiben. Der größte Arbeitgeber ist die Milch-Union-Hocheifel , eine der größten milchverarbeitenden Betriebe in der Bundesrepublik.
Durch die gute Infrastruktur und die Bereitstellung von Bauland ist Pronsfeld eine beliebte Wohnortgemeinde mit wachsender Einwohnerzahl. Auch der Erholungssuchende findet eine breite Angebotspalette.

Weitere Bilder zur Ortsgeschichte :   Fotogalerie

 

 

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