*
Menu
Pronsfeld Pronsfeld
Aktuelles/Archiv Aktuelles/Archiv
Archiv 2009 Archiv 2009
Archiv 2010 Archiv 2010
Archiv 2011 Archiv 2011
Archiv 2012 Archiv 2012
Archiv 2014 Archiv 2014
Veranstaltungen/Termine Veranstaltungen/Termine
Gemeinde Gemeinde
Verwaltung Verwaltung
Öffentl. Einrichtungen Öffentl. Einrichtungen
Kita Kita
Bürgerservice Bürgerservice
Dorferneuerung Dorferneuerung
Aktuelles Aktuelles
Presse Presse
Unterlagen/Materialien Unterlagen/Materialien
Fotogalerie Fotogalerie
Geschichte u. Geschichten Geschichte u. Geschichten
Unsere Pfarrkirche Unsere Pfarrkirche
Wegekreuze Wegekreuze
Aus der Fotokiste Aus der Fotokiste
Der Strom kommt Der Strom kommt
Zweiter Weltkrieg Zweiter Weltkrieg
Pronsfeld 1945 Pronsfeld 1945
1945 Gefallen bei Pronsfeld 1945 Gefallen bei Pronsfeld
Spuren: Lager Pronsfeld Spuren: Lager Pronsfeld
Pronsfeld 1914 Pronsfeld 1914
Pfarrhäuser in Pronsfeld Pfarrhäuser in Pronsfeld
Eisenbahngeschichte Eisenbahngeschichte
Sehenswürdigkeiten Sehenswürdigkeiten
Bahntrassenradeln Bahntrassenradeln
NSG Alfbachtal NSG Alfbachtal
Tourismus und Freizeit Tourismus und Freizeit
Unterkünfte Unterkünfte
Wohnmobilstellplatz Wohnmobilstellplatz
Gewerbe, Handel, Service Gewerbe, Handel, Service
Vereine Vereine
Impressum Impressum
Pfarrbote

Dorferneuerung
Kita

Mitteilungsblatt

Wetter

Abfallkalender
Abfallfibel2017
eifel
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version

1923 wurde es heller in Pronsfeld - Der Strom kommt

Dieses Foto dokumentiert, dass vor nunmehr 91 Jahren unser Dorf an das Stromnetz angeschlossen wurde. Die Arbeiter der beim Ortsnetzbau Pronsfeld beschäftigten  Kolonne Wachs stellten sich im Februar 1923 mit einer entsprechend beschrifteten Tafel an einem sogenannten A-Mast dem Fotografen. Das Bild wurde an der Bahnhofstraße aufgenommen und zwar an der Stelle, an der früher das Gebäude des Postamtes endete und sich heute ein Gittermast des RWE befindet. Zu erkennen sind im Hintergrund rechts die Prüm und links die Bahnhofstraße mit dem heute noch vorhandenen Eisengeländer und den Linden, die nach der Bahneröffnung 1886 gepflanzt wurden. Beim damaligen Ausbau des Versorgungsnetzes im Kreis Prüm wurden insgesamt  48 Gemeinden angeschlossen. Die Stromversorgung erfolgte über die Umspannstation Hallschlag durch die Braunkohlen - Industrie AG "Zukunft". 1927 wurden weitere 36 Gemeinden angeschlossen. Einige  Gemeinden hatten schon früher ihre eigene Stromversorgung aufgebaut, so auch die Stadt Prüm, die 1908 an der Bahnhofstraße ein Kraftwerk errichtete, in der  eine Dampfmaschine einen Gleichstromgenerator antrieb. (Zum Vergrößern bitte au die Bilder klicken!)
Der Eintritt ins "Elektrizitätszeitalter" bedeutete damals in erster Linie, dass es in den Häuserndes Dorfes, der Schule, der Kirche, in den Werkstätten der Handswerkbetriebe  heller wurde. Die Petroleum-, Karbid- oder Spirituslampen und auch Kerzen hatten als Beleuchtungsmittel ausgedient. Auch die St. Antoniuskapelle in der Dorfmitte wurde von einem imposanten Petroleumleuchter mehr oder weniger gut beleuchtet.

Das zum Verbrennen benötigte Petroleum wurde literweise gekauft, u.a. in der "Manufactur- und Colonialwaaren-Handlung von L. Bressler", die gegenüber der Kapelle lag. Lorenz Bressler betrieb auch gleichzeitig die danebenliegende Gaststätte.

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Rechnung aus dem Jahr 1912 an die Kirchengemeinde Pronsfeld. (Ein Liter Petroleum kostete damals 20 Pfennig)
Da kaum noch jemand die alte Schrift lesen kann, hier die Einzelheiten:

- Lampenglocke u. 3 dtz (Dutzend) Lichthalter,

 - Papier,

  - Aufnehmer, Kerzen u. Pinsel

  - Heftzwecken u. Kerzen

  - 5 Liter Petroleum

  - Kerzen u. 5 L Petroleum

  - Lampendocht u. 1 L Petroleum

Die Summe von 10, 53 Mark wurde von Pfarrer Schifferings am 12. Januar 1912 angewiesen  und am 20. Januar von Eugenie Bressler quittiert. (Eugenie war die Tochter von Lorenz Bressler . Sie heiratete Nikolaus Trost. Später hieß das Geschäft auch Trost .)

Bei der Installierung des Ortsnetzes Pronsfeld wurde auch ein "Transformatorenhäuschen" an der Remigiusstraße gebaut. Heute steht an gleicher Stelle eine (hässliche) Gittermastkonstruktion mit Transformator. Die Aufnahme des Transformatorenhäuschens stammt aus dem Jahr 1964. Im Hintergrund links das alte "Nellenhaus" , rechts das damalige Wirtschaftsgebäude des Hofes Schmitz.
nach oben
Minikalender
 Jul 2017 
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31
Heute
Bisherige Artikel
PresseTV

Pronsfeld in der Presse

Eisenbahnmuseum
VideosFilme
Videos/Filme
ArlaERweiterung
VideoHierzuland


FilmPrümerLand
Eifelzoo
Signatur
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail